C. MÜLLER-WARNECKE Praxis für Mutter und Kind







Bobath-Therapie

Vojta-Therapie

Psychomotorik

Sensorische Integration

Manuelle Therapie


Bobath-Therapie

In der Bobath-Therapie wird der Mensch in seiner ganzen Persönlichkeit betrachtet. Ziel ist es, ihm die größtmögliche Selbstständigkeit in seinem Lebensumfeld zu ermöglichen. Vom Säugling bis zum Erwachsenen werden Patienten nach diesem Konzept erfolgreich behandelt. Die Therapie findet ihren Einsatz bei Störung des zentralen Nervensystems, Koordinationsstörung, Entwicklungsverzögerung, Früh- und Mehrlingsgeburt, sensomotorischer Auffälligkeit und Wahrnehmungsbeeinträchtigung. Bei der Behandlung im ganzheitlichen Ansatz werden fachübergreifende Therapieformen integriert, wie z.B. Praelogopädie, Sensorische Integration, Ergotherapie, u.v.m. Hilfsmittelversorgung, deren Auswahl, Anpassung und Handhabung wird im Behindertenbereich intensiv berücksichtigt.

Unser Praxisteam ist seit 1988 zur Bobath-Kindertherapie zertifiziert.

[nach oben]


Vojta-Therapie

Die Vojta-Therapie kann bei verschiedenen Bewegungsstörungen und zahlreichen Erkrankungen – Störung des zentralen Nervensystems, Koordinationsstörung, Cerebralparese, Muskeltonusstörung, Wirbelsäulenasymmetrie, Schiefhals, Skoliose, Hüftdysplasie, Fußdeformität – sowie in jedem Lebensalter eingesetzt werden. Bewußt nicht steuerbare Muskulatur, insbesondere an der Wirbelsäule, an den Extremitäten und im Gesicht, wird aktiviert. Diese Aktivierung hält auch nach der eigentlichen Behandlung an und bewirkt so beim Patienten, je nach Krankheitsbild, eine positive Veränderung von Haltung und Bewegung bis zur völligen Beherrschung aller Muskelgruppen. Besonders bei Säuglingen und Kleinkindern kann die Therapie den Reifungs- und Wachstumsprozess günstig beeinflussen.

Unsere Praxis ist seit 1985 zur Vojta-Kindertherapie zertifiziert.

[nach oben]


Psychomotorik

… auf neuropsychologischer/medizinischer Grundlage (im Gegensatz zur Motopädie / Motopädagogik)! Bei Kindern mit Wahrnehmungs- und Bewegungsstörung kann die Psychomotorik helfen, die kindgerechte Entwicklung zu fördern. Durch Vermittlung von grundlegenden Wahrnehmungs- und Bewegungsmustern werden – ausgehend vom aktuellen Entwicklungsstand des Kindes – seine Fertig- und Fähigkeiten gefördert und somit seine Handlungskompetenz erweitert. Auch die aus den Wahrnehmungs- und Verhaltensbeeinträchtigungen resultierenden Verhaltensstörungen werden positiv beeinflußt. Die Kinder lernen, sich selbst und ihre Umwelt zu erfahren, sind dadurch in der Lage mit Handlungen, Bewegungen, Sprache und Mimik adäquat zu reagieren und verbessern so ihre psychosoziale Integration.

Unsere Praxis ist seit 1991 zur Psychomotorik zertifiziert.

[nach oben]


Sensorische Integration (A.J. Ayres)

Die Entwicklerin der Sensorischen Integrationstherapie (SI), die US-amerikanische Ergotherapeutin und Psychologin A.J. Ayres, erklärte Sensorische Integration als "den neurologischen Prozess, der Sinneseindrücke aus dem eigenen Körper und aus der Umwelt organisiert und es uns ermöglicht, den Körper effektiv in der Umwelt einzusetzen." SI meint die Verarbeitung und Koordination unterschiedlicher Sinnesqualitäten und -systeme wie Sehen, Hören, Riechen und Fühlen. Ebenso wird der Gleichgewichtssinn dazugerechnet.

Über die Sinnesorgane aufgenommene Informationen spielen zusammen, werden über Nervenbahnen in das Gehirn weitergeleitet und dort interpretiert, damit zielgerichtete und beabsichtigte Handlungen erfolgen können. Bei sensorisch-integrativen Dysfunktionen, sei es durch Entwicklungsstörungen oder Krankheit, verläuft dieser Prozess nicht bestmöglich.
Von einer SI-Störung können auch erwachsene Menschen betroffen sein, meist lagen dann jedoch bereits im Kindesalter Wahrnehmungsprobleme vor (z.b. Laufunsicherheiten, Schwindel auf der Schaukel oder Kontaktvermeidung im sozialen Umgang oder von bestimmten Materialien).

Bei der SI-Therapie werden in alltagsnahen Spielsituationen gezielt Reize auf verschiedenen Gebieten gesetzt. Die Therapie erfolgt stets individualisiert, wird also abgestimmt auf die diagnostizierten Funktionsstörungen und erfolgt immer kindgesteuert - unterstützend, begleitend und motivierend: es sollen Erfolgserlebnisse bei größtmöglicher Eigenaktivität des Kindes erreicht werden. Nur so kann die therapeutische Arbeit erfolgreich verlaufen.

Unsere Praxis ist seit 1988 zertifiziert.

[nach oben]


Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie (manus=hand) ist ein spezielles Verfahren der Untersuchung und Therapie, das zur Behandlung von Funktionseinschränkungen des Bewegungsapparates (Gelenke, Muskeln, Nerven) dient. Sie kann zur Schmerzreduzierung, aber ebenso zur Mobilisation bei meist reversiblen, d.h. aufhebbaren Bewegungsstörungen und -blockaden angewendet werden. Die Manuelle Therapie wird von Physiotherapeuten mit 2-3jähriger Weiterbildung (abgeschlossenes Examen) durchgeführt.

In weiten Kreisen ist die Manuelle Therapie als "Chiropraktik" oder "Einrenken" bekannt.

[nach oben]